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Jeder Feuerwehrmann muss realisieren welch große Verantwortung er trägt. Nicht nur gegenüber seiner Familie, seinen Freunden oder seinen Kameraden sondern vor allem gegenüber den Bürgern die sich auf die Feuerwehr verlassen. Daher muss jeder Handgriff sitzen und genau geübt sein. Um diesen hohen Standard zu garantieren hilft nur regelmäßiges Training.

Notruf: Feuerwehr 122  >Polizei 133  >Rettung 144  >Euro-Notruf 112  >Vergiftungsinformationszentrale 01-406 43 43

Erste Hilfe: Weil jede Minute zählt! 

Am Freitag, den 6. Februar 2009, startete ein von HBM Kaindlbinder Andreas (Freiw. Feuerwehr Kirchberg) organisierter vom Roten Kreuz Neufelden durchgeführter 16-stündiger Erste-Hilfe-Kurs im Schulungsraum des neuen Feuerwehrhauses Kirchberg. Elf Kameraden der FF Kirchberg nehmen an diesen Kurs teil.

Kursleiterin: Fr. Christine vom Rotem Kreuz Neufelden Bergung eines Verletzten aus einem Fahrzeug mittels Rautegriff Helmabnahme bei einem verunglücktem Mopedlenker
     

Martin beim Notfallcheck (Atemkontrolle)

Jakob bei der Herzdruckmassage.
(30 mal)

Johannes bei der Mund zu Mund Beatmung. (2 mal)

     
Michael, Edi, Andreas und Christine beim Anlegen eines Druckverbandes


Praktische Übung mit dem Defibrillator

Im Falle eines Herzkreislaufstillstandes entscheidet jede Sekunde über Leben oder Tod. Geübte Handgriffe retten im Notfall Leben. Nur 28 % der Österreicher würden "auf jeden Fall" erste Hilfe leisten (Quelle: Market 2006). In Wirklichkeit sind diese Zahlen - fragt man Rettungssanitäter und Notärzte - jedoch deutlich geringer. In der Realität muss man zumeist einem Angehörigen (die eigenen Eltern oder Kinder) oder Bekannten (Freund, Sport- oder Arbeitskollegen) helfen, denn die meisten Notfälle passieren im familiären und häuslichen Umfeld. 
Ein Defibrillator ist ein Gerät zur Erzeugung von elektrischen Impulsen zur Therapie verschiedener lebensbedrohlicher Herzrhythmusstörungen, vor allem aber eines Herzstillstands. Aus dieser Erkenntnis heraus werden Defibrillatoren auch mehr und mehr dem geschulten Laien zugänglich gemacht. Wichtig ist darauf hinzuweisen, dass ein Defibrillator nur bei kurzfristigen und lebensbedrohlichen Rhythmusstörungen des Herzens, z.B. nach Unfällen oder Infarkten eingesetzt

  Besonders wichtig beim Einsatz des Defibrillators:
Bei Schockabgabe darf keinerlei Körperkontakt zum Patienten bestehen und der "Defi" soll keinesfalls in nasser Umgebung, bei Explosionsgefahr und bei Personen unter 35 Kilogramm Körpergewicht angewendet werden.

Als kleines Dankeschön der Kursteilnehmer überreichte der Sanitätsbeauftragte der FF Kirchberg Andreas der Kursleiterin einen Geschenkkorb.